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24. Juni 2005
Schon lange dachten wir daran doch mal die wirklich eindrucksvolle Kulisse der Klosterruine Eldena für ein Konzert zu nutzen. Als dann das 10. Klosterspektakel erstmalig an zwei Tagen stattfinden sollte, eröffnete sich uns die Möglichkeit, indem wir uns an der Organisation des Spektakels beteiligten.
So stand der Freitag mit den Bands GRYFFENHAIN, SALTATIO MORTIS und THE BREATH OF LIFE unter einem mittelalterlichen und etwas dunklem Stern.
Erst Anfang des Jahres gegründet, war es für die Greifswalder Formation GRYFFENHAIN der erste Auftritt auf einer größeren Bühne. In mittelalterlichen Gewandungen unterhielten sie das zahlreich gekommene Volk mit altbekannten Melodien, die sie auf den verschiedensten Instrumenten intonierten. Sicherlich noch nicht die Innovation pur, aber für diese junge aufstrebene Band ein äußerst gelungener Auftritt. Ganz sicher werden wir ihren Namen noch häufiger lesen können...
Nach nur kurzer Umbaupause betraten schließlich die Männer von SALTATIO MORTIS die Bühne. Ebenfalls in passendem Outfit präsentierten sie nicht nur reine Mittelaltermusik mit klassischen Instrumenten, sondern zeigten allen Anwesenden ihr zweites Gesicht. So verlieh neben dem Dudelsack die E-Gitarre den Songs jede Menge Kraft und Energie. Diese übertrug sich schnell auf das Publikum. Unterstützt von diversen Feuereffekten, die es teilweise recht warm werden ließen, spielten sie mit viel Leidenschaft ihre Songs.
Im Anschluß erlebten die Jungs von SALTATIO ihren schnellsten Umbau. Mit der tatkräftigen Hilfe einiger Bühnenabbau erfahrener Black-Box-Leute wurde innerhalb von nur 9 Minuten die gesamte Dekoration und die wirklich zahlreich auf der Bühne verteilten Instrumente heruntergetragen. "Das ist neuer Rekord!", höre ich noch jemanden von SALTATIO begeistert rufen. Wenige Minuten später standen auch schon THE BREATH OF LIFE auf der Bühne. Der Mond hatte nun vollends seine Regentschaft angetreten und so offenbarte die Klosterruine nur erhellt durch ein paar Fackeln, Sterne und dem Bühnenlicht ihre ganze Schönheit. Wie gut die magische Musik der Belgier in das alte Gemäuer passen sollte, stellte sich nach nur wenigen Tönen heraus. Verträumte Keyboardflächen, ein dunkler Bass und die atemberaubende Stimme Isabelle Dekeysers. Daneben unterstrich immer wieder die Violine die mitreißenden Songs. Meiner Meinung und der einiger Besucher ein äußerst gelungener Auftritt, der passender zu dieser Stunde und an diesem Ort nicht hätte sein können. Ähnlich begeistert waren auch die Belgier selbst von der Klosterruine Eldena, die sich wie die meisten Black-Box-Bands als äußerst sympathische Leute erwiesen.
Nach wenigen Stunden Schlaf und einem frühmorgendlichen Frühstück mit der Band, kamen auch schon die Vorbereitungen für den zweiten Tag auf uns zu....
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